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Fraueninitiative e.V.

Über uns


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Geschichte der Fraueninitiative e.V.

Chronologie unserer Arbeit seit 1987

Mittlerweile kann die Fraueninitiative e.V. auf eine über 20jährige Geschichte zurückblicken:

Januar 1987
Geburtsstunde der Fraueninitiative in Geesthacht: Es treffen sich Frauen unterschiedlicher Parteien, aus Kirchen und sonstigen Verbänden in der Wohnung von Berit Peetz (seinerzeit DKP). Ziel ist, ein Frauenfest zum Internationalen Frauentag durchzuführen. Anwesende u.a.. Berit Peetz, Jutta Ulrich (Kirche), Annemarie Argubi (SPD), Schürmann (DKP), Frauen der Partei Die Grünen. Es schlossen sich später an: Frauen der FDP. Nicht beteiligt hat sich die CDU.
März 1987
1. Frauenfest in Geesthacht am 08.03. 1987. Seither wird jährlich der Internationale Frauentag in Geesthacht gefeiert, sei es durch Ausstellungen, Feste, Veranstaltungen aller Art etc.
Eine konstante Gruppe von Frauen trifft sich regelmäßig zum Informationsaustausch über Frauen-Themen. Es wird beschlossen, hieraus einen Verein zu gründen.
Mai 1991
Gründung des Vereins Fraueninitiative Geesthacht e.V. am 25.05. 1991. Vorsitzende wird Ingrid Fleischmann, Kassiererin wird Annemarie Argubi-Siewers
1993 bis 1994
Startschwierigkeiten: Intensive Bemühungen um Bildungsgänge für Frauen ohne Ausbildung. Erarbeitung eines Konzeptes zur Eröffnung einer Altenpflegeschule in Geesthacht unter Einschaltung des Geesthachter Bürgermeisters Peter Walter. Das Sozialministerium in Kiel verweigert die Lizenz für eine staatlich anerkannte Schule, da keine neuen Trägerschaften gewünscht werden und verweist auf die AWO, die bereits eine Lizenz für zwei Orte in Schleswig-Holstein besaß. Daraufhin Kontaktaufnahme mit deren Geschäftsführer Volker Andresen, was zu einer Lösung im Jahre 1994 führt.
März 1995
Start des AWO Bildungszentrums Hohegeest, Lauenburg, am 20.03. 1995, mit der Fachschule für Altenpflege. Leiterin ist Annemarie Argubi-Siewers, Basis ist das Konzept der Fraueninitiative mit Festanstellung der Frauen während der Ausbildung (§19 BSHG). Dieses Modell wird im Mai 1996 umgesetzt.
Oktober 1995
Erste dreimonatige Trainingsmaßnahme der Fraueninitiative Geesthacht e.V. in den Räumen der AWO in Lauenburg: BAF-Feststellungsmaßnahme. Im Laufe der Jahre folgten weitere zwölf Trainingsmaßnahmen für die Arbeitsagentur.
Januar 1997
Zehn Jahre Fraueninitiative Geesthacht: Es wird gefeiert. Als Jubiläums- und Gründungsdatum gilt das erste Treffen aller Frauen unterschiedlicher Verbände am 18.01. 1987.
März 1997
Annemarie Argubi-Siewers wird auf der Jahreshauptversammlung am 12.03. 1997 zur 1. Vorsitzenden gewählt und bekleidet seitdem dieses Amt.
Mai bis November 1997
Durchführung des Bildungskurses für Frauen „Haus- und Pflegeassistentin“ als Vorbereitung für das geplante Dienstleistungsunternehmen Haus-Service.
Im Juli wird unser Antrag zur Förderung des Haus-Service vom Land Schleswig-Holstein abgelehnt, während drei andere, gleichartige Projekte anderer Träger gefördert werden. Alle drei gegründeten Unternehmen gibt es nicht mehr.
Januar 1998
Der Haus-Service nimmt am 18.01. 1998 seinen Betrieb auf – ohne Fördermittel des Landes. Allerdings werden die ersten Einstellungen der Frauen auf ABM-Basis von der Arbeitsagentur gefördert.
Mai 1998
Vorlage einer Konzeption bei der Stadt Geesthacht für einen Frauen-Treff. Der gleichzeitig von der Gleichstellungsbeauftragten vorgelegte Antrag für ein Konkurrenz-Projekt wird von der Ratsversammlung ebenfalls abgelehnt. Unsere Bemühungen zur Einigung mit der Gleichstellungsbeauftragten im Vorfeld waren ergebnislos verlaufen.
Oktober 1998
Anmietung des Hauses im Buntenskamp 7-9 in Geesthacht. Damit hat die INI erstmals eigene Räume und Nutzungsflächen für einen Frauen-Treff, Büros und eigene Seminarräume.
November 1998
Eröffnung des Frauen-Treffs am 16.11. 1998 im Buntenskamp 7-9. Die Raumkosten trug die Fraueninitiative selbst, die erste Mitarbeiterin, Frau Baumgarten, wurde von der Arbeitsagentur gefördert.
Februar 1999
Das Arbeitsamt überträgt der INI das einjährige Projekt ZukunftsMädchen für ganz junge Frauen. Letztere werden im eigenen Seminarraum in Geesthacht beschult. Die Projektleitung hat Ingrid Plath.
1999 bis 2000
Zwei weitere dreimonatige Trainingsmaßnahmen werden für das Arbeitsamt durchgeführt.
Mai 2000
Ingrid Plath übernimmt die Leitung des Frauen-Treffs im Buntenskamp
Juli 2000
Eröffnung des PC-Internet-Shops für Frauen- und Mädchen im Haus der Fraueninitiative Geesthacht e.V. Susanne Lucke wird als Leiterin eingestellt. Das Projekt wird vom Arbeitsamt gefördert.
April 2001
Das erste eigene Logo, gestaltet von INI-Mitglied Frau Fischer.
Januar 2002
Der PC-Internet-Shop wird auch Männern zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Erstmals wird auch ein Mann als Praktikant dort eingesetzt.
Oktober 2004
Nach einem Einbruch, bei dem die Mehrzahl der PCs gestohlen wurde, müssen wir den PC-Internet-Shop schließen.
März 2004
Erster Antrag auf Förderung für das Dienstleistungsunternehmen Gesellschaft für Senioren.
Oktober 2004
Start des Projektes Gesellschaft für Senioren mit Fördermitteln der EU und der Agentur für Arbeit, später dann mit Unterstützung der ARGE.Seit November 2005 finanziert sich das Projekt aus eigener Kraft über die Aufträge.
Oktober 2004
Der Vorläufer von Hartz IV läuft an: Die INI erhält von der Arbeitsagentur den Auftrag, Beschäftigung für 24 Teilnehmerinnen in unterschiedlichen Projekten zu schaffen. Dies führt zur Gründung der Geestküche, der Geestboutique und des Café BRAWO.
Ingrid Plath wird zuständig für die Betreuung der Arbeitsgelegenheiten.
Der Frauen-Treff wird eingestellt, weil die Räume für die künftige Geestküche benötigt werden.
November 2004
Das erste warme Essen wird am 01.11. 2004 in der Geestküche am Buntenskamp in Geesthacht ausgegeben. Das Kochen erfolgt auf der Basis gespendeter Lebensmittel, doch sind Zukäufe von Grundnahrungsmitteln erforderlich.
Mitte November eröffnet das Café BRAWO in Lauenburg. Die Bewirtschaftung erfolgt ausschließlich über Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten („1-€-Jobber“). Das Café mit ca. 60 Plätzen auf dem Gelände des Seniorenwohnheims der AWO wird gut angenommen.
Dezember 2004
Eröffnung der Geestboutique im Haus am Buntenskamp 7.
April 2005
Neustart der Beschäftigungsaufträge erstmals mit der ARGE. 24 Teilnehmerinnen werden fortgeschrieben!
Oktober 2005
Eröffnung des Sozialkaufhauses in Lauenburg. Die Geestboutique wechselt aus Geesthacht hierher und wird als Shop-in-Shop-System ins Kaufhaus eingebunden.
Dezember 2005
Wiedereöffnung des Frauen-Treffs am Buntenskamp mit angrenzendem Büro, nachdem die Geestboutique die Räume frei gemacht hat.
März 2007
Eröffnung der Ratzküche im Rahmen des neuen AWO Sozialkaufhauses in Ratzeburg. Dies wurde einerseits möglich durch den Wunsch der ARGE nach Arbeitsplätzen für Frauen mit geringer Qualifizierung und Migrationshintergrund, andererseits war das neue Kaufhaus groß genug für eine Cafeteria mit erforderlichen Nebenräumen. Die Küche wurde total neu eingerichtet.
Januar 2008
Umzug nach Lauenburg: Die INI übernimmt das Dachgeschoß der Reeperbahn 35, Haus 1.
März 2008
Neuordnung der INI-Strukturen: Die Bildung soll ausgebaut werden. Das Lern-Center mit dem Schwerpunkt „Alleinerziehende“ und „Beratung im Rahmen des Weiterbildungsverbundes “ entsteht.
April 2008
Das Lern-Center wird gemäß AZWV zertifiziert. Jetzt kann sich die Fraueninitiative an Ausschreibungen der Agentur für Arbeit beteiligen und Bildungsaufträge mit Bildungsgutscheinen durchführen.
Oktober 2008
Erstes Coaching für Alleinerziehende. Thema: Alltagsorganisation
Start von Frauen-Power: Der Kurs ermöglicht Alleinerziehenden den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben.
Dezember 2008
Die Fraueninitiative gewinnt eine Ausschreibung für fünf Trainingskurse für Alleinerziehende – durchzuführen im 1. Halbjahr 2009 in Lauenburg und Mölln.
Januar 2009
frauenini.de geht online.
Dezember 2009
Die Fraueninitiative gewinnt die Landesausschreibung für Alleinerziehende mit dem Projekt HELENA
Januar 2010
Projekt HELENA startet

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